Connection timed out Ökumenische Zusammenarbeit-LEP Eglosheim : Gemeindeentwicklung und Gottesdienst

Evangelische und Römisch Katholische Kirchengemeinden Eglosheim

Ökumensche Zusammenarbeit im Stadtteil
 
1. Ziele

1.1 Was bisher gewachsen ist, sollte vertieft, gefestigt und ausgebaut werden. Dabei sollte der Schwerpunkt auf den Bereich des gottesdienstlichen Geschehens im weitesten Sinne gelegt werden:
1.2 Die christlichen Kirchen sollten sich gemeinsam am Programm "Soziale Stadt" beteiligen.
1.3 Es ist das herausfordernde Ziel der Erprobung, ein gemeinsames Erscheinungsbild der christlichen Kirchengemeinden in unserem Stadtteil klar sichtbar, gut lebbar und einladend werden zu lassen.

  
2. Wer ist beteiligt?
Am Projekt nehmen teil die Evang. Kirchengemeinde Eglosheim und die Katholische Kirchengemeinde St. Thomas Morus Ludwigsburg-Eglosheim.
Im Erprobungsprozess engagieren sich Mitglieder und Delegierte der Kirchengemeinderäte.
Eglosheim ist ein ca. 12.000 Einwohner großer Teilort der Stadt Ludwigsburg.

 

3.1 Unser bisheriger Erprobungsweg
Der erste Wegabschnitt begann im Jahr 2000 und mündete in eine Entschließung der beiden Kirchengemeinderäte vom 18. und 20. Oktober 2000, an einem ökumenischen Projekt teilzunehmen.
Die zweite Etappe reichte von der 1. Sitzung der "Steuerungsgruppe" am 29. März 2001 mit den Beratern Christoph Knecht von der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Marthe Maurer-Gaus von der evangelischen Landeskirche bis zur Abschlusssitzung am 17. Oktober 2002.

3.2 Erfahrungen und Konsequenzen

  • Die Grenzen der Arbeit wurden von vornherein klar benannt: Es sollten keine Beschlüsse gegen das Kirchenrecht gefasst werden.
  • Konflikte konnten durch persönlichen Kontakt angesprochen und beredet werden, dass der Prozess nicht zum Erliegen kam.
  • Der Verlauf führte zu einem Zurücknehmen der ursprünglichen Ziele. Die hohen Erwartungen basierten auf der falschen Voraussetzung, beide Seiten würden sich bereits gut kennen und es komme nur noch darauf an, sich zu einigen und gemeinsame Beschlüsse zu fassen. Es bedurfte aber einiger Zeit, die Situation der anderen Seiten richtig zu sehen und wirklich zu verstehen. Für die zukünftige Arbeit muss deshalb viel Geduld investiert werden, weil Kennenlernen und Verstehen Zeit in Anspruch nehmen.
  • Die beiden Kirchengemeinderäte wurden über den Prozess bereits informiert. Die Kirchengemeinde einzubeziehen, steht aber noch an.

3.3 Zwischenergebnis

  • Gottesdienste: Trotz der personell schwierigen Situation soll der gegenwärtige Stand erhalten bleiben:
  • Weitere ökumenische Gottesdienste sollen gefeiert werden mit den Wortgottesdienstleiter/innen.
  • Verschiedene Aktivitäten: Der Wille und das Bestreben der Kirchengemeinden, zusammenzuarbeiten und diakonisch für die Vorstadt tätig zu werden, setzte eine Reihe von Impulsen frei und motivierte zu verschiedenen Aktivitäten.
  • Die Vorsitzenden der Kirchengemeinderäte und die Hauptamtlichen werden sich regelmäßig (vierteljährlich) zum Austausch treffen. In der jährlichen Terminplanung werden Begegnungen beider Kirchengemeinderäte mit einbezogen, weil sich die persönliche Ebene in schwierigen Zeiten bewährt hat.

4. Ansprechpartner:

Dieter Benz

Katharinenstraße 40

71634 Ludwigsburg

Tel.: 07141/31897