Herzlich willkommen bei der Landeskirchlichen Büchereifachstelle in Württemberg

 

 

Die Landeskirchliche Büchereifachstelle ist eine Einrichtung der Evangelischen Landeskirche zur fachlichen Begleitung von evangelischen Büchereien.

In den 130 Mitgliedsbüchereien im Bereich der Landeskirche arbeiten mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fast ausschließlich ehrenamtlich. 453.000 Medieneinheiten wie Bücher, CDs, CD-Roms und Spiele können dort ausgeliehen werden und erzielen durchschnittlich über 605.000 Entleihungen. 

Wir bieten an

  • Beratung von Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen bei Auf- und Ausbau von evangelischen öffentlichen Büchereien, Heim- und Patientenbüchereien
  • Hilfen für den Bestandsaufbau
  • Arbeitshilfen zu unterschiedlichen Themen
  • Kostenlose Ausleihe von Buchbeständen
  • Ausleihe von Bilderbuchkinos
  • Aus- und Fortbildung von Büchereimitarbeiterinnen und -mitarbeitern
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit vor Ort
  • Vermittlung von Autoren
  • Werbematerial

 

 

Kontaktadresse

Julia Barthelmeß

Landeskirchliche Büchereifachstelle

im Evang. Bildungszentrum

Grüninger Str. 25

70599 Stuttgart

Tel.: 0711 4 58 04-9424

Fax: 0711 4 58 04-9434

E-Mail: julia.barthelmess@elk-wue.de

www.landeskirchliche-buechereifachstelle.de

 

 

Karte der Evang. öffentlichen Büchereien der Württembergischen Landeskirche

Aktuelles

Gründung eines Beirates für Büchereiarbeit

Seit 1. Juni 2017 ist die Ordnung des neu installierten Beirats für Büchereiarbeit in der Evangelischen Landeskirche Württemberg in Kraft. Er wurde gegründet, um die Büchereifachstelle zu begleiten und zu unterstützen und sie für die Zukunft möglichst gut aufzustellen. Auf der Beiratssitzung am 15. September 2017 wurde die ehrenamtliche Büchereileiterin Anne van Nie aus Winterbach zur Beiratsvorsitzenden gewählt. 

Kontakt

 

Nähere Informationen zur Zusammensetzung und über die Aufgaben des Beirates finden Sie in

der Ordnung.   

 

 

Jahrestagung 2019

 

Liebe Büchereimitarbeiterinnen und -Mitarbeiter,


zur zweiten Jahrestagung für die Mitgliedsbüchereien der Landeskirchlichen Büchereifachstelle möchte der Beirat der evangelischen Büchereiarbeit in Württemberg Sie herzlich einladen. Die Jahrestagung der Evangelischen öffentlichen Büchereien der Landeskirche Württemberg findet am Freitag, 11. Oktober 2019, im Paul-Gerhardt- Gemeindezentrum in Stuttgart statt.Sie haben an diesem Tag die Möglichkeit, den Beirat neu zu wählen, mit den Mitgliedern des Beirates und untereinander ins Gespräch zu kommen und sich mit folgendem Schwerpunktthema auseinanderzusetzen:


„Geld einwerben – aber wie? Fundraising-Strategien für Evangelisch öffentliche Büchereien“.


In Zeiten knapper Kassen und angespannter finanzieller Haushalte der Kirchengemeinden ist es wichtig, andere Wege der Drittmittelbeschaffung zu gehen. Um die Büchereien, die auch Menschen außerhalb der Kerngemeinde erreichen, in ihrer besonderen Position zu erhalten und auszubauen, bedarf es mehr als einer „normalen“ Finanzierung über den Haushalt. Wie kann es also gelingen, Menschen für die Büchereiarbeit zu begeistern, so dass sie sich gerne und vielfältig dafür engagieren: mit Zeit, Ideen, Beziehungen, Mitarbeit und nicht zuletzt mit Spenden? Die Werbung um solche Unterstützung wird üblicherweise als „Fundraising“ bezeichnet; zusammengesetzt aus „to raise“ (beschaffen, sammeln, zum Wachsen bringen) und „funds“ (Mittel).


Der Referent Helmut Liebs wird am Vormittag einen Einblick in die „Erfolgsfaktoren fürs Fundraising von Büchereien“ geben. Er ist Pfarrer, Fundraising-Manager (FA) und seit 2006 Leiter der landeskirchlichen Fundraisingstelle.  Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit, einzelne Aspekte des Themas in den Workshops zu vertiefen. Mehrfachanmeldungen aus einer Bücherei sind erwünscht, allerdings müssen wir auf Grund des beschränkten Raumangebotes die Zahlen eventuell begrenzen.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

"Flüchtlinge willkommen!"

Helfende Hand

© original_clipdealer.de

„Flüchtlinge willkommen!“, heißt es auch in vielen unserer Büchereien. Nach entbehrungsreicher, oft lebensgefährlicher Flucht vor Verfolgung und Krieg sind die Menschen bei uns in Sicherheit. Nun heißt es, auch innerlich ankommen und versuchen, in diesem fremden Land heimisch zu werden, in dem so vieles anders ist als zu Haus. Dabei können Büchereien helfen!

 

Das kann beginnen mit einem ganz niedrigschwelligen unverbindlichen Angebot für Frauen, sich zusammen mit ihren Kindern in der Bücherei oder in einem Gemeinderaum zu treffen und sich bei Tee und Keksen kennenzulernen, während die Kinder die Bilderbücher der Bücherei entdecken können. Oder Sie führen Bilderbuchkinos vor, die oft ohne viel Worte verständlich sind.

 

Über weitere Angebote, die je nach räumlichen und personellen Möglichkeiten folgen könnten, informiert Sie die Internetseite vom Evangelischen Literaturportal. Dort finden Sie weiterführende Links, Bücherlisten und Praxistipps zusammengestellt, die ständig aktualisiert werden. Haben Sie selbst Beispiele aus Ihrer Praxis, die Sie teilen möchten? Das Evangelische Literaturportal freut sich über jede Anregung, gern auch mit Fotos.

 

Weitere Institutionen, die sich intensiv mit Angeboten für Flüchtlinge in Bibliotheken beschäftigen:

 

Borromäusverein
Deutscher Bibliotheksverband (dbv)
Eventilator

 

Die Agentur Eventilator – Literaturveranstaltungen und Fortbildungen beschreibt in einem Artikel „Buchaktionen für Flüchtlingskinder“. Die Aktionen sind nicht zu aufwendig und daher auch in kleinen Büchereien gut durchzuführen.

 

Auf der Homepage des Deutschen Bibliotheksverbandes steht allen Bibliotheken ein Animationsfilm der Komission interkulturelle Zusammenarbeit zur Verfügung. Der Film zeigt ganz ohne Sprache verschiedene Bibliotheksangebote. Er kann auf die bibliothekseigene Homepage eingebunden werden.
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Vom österreichischen Bibliotheksverband wurde ein Plakat für Flüchtlinge entwickelt und auch den Bibliotheken in Deutschland zur Verfügung gestellt. Auf über 25 Sprachen sagt das Plakat „Willkommen!“ und signalisiert, dass Bücher Grenzen überwinden lassen, Austausch ermöglichen und Beziehungen herstellen können.
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